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<title>Weinnase - on the road again -</title>
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<description>Weinnase auf Pilgerfahrt</description>
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<title>... und tschüüüsss!</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=30</link>
<description><![CDATA[Tach aber auch!<br />
29.09.2004<br />
<br />
Etwas "mulmig" ist mir schon, wenn ich den Wetterbericht für dieses Wochenende im TV seh'! <br>Wenn ich daran denke, bald für Monate zu verlassen meine eigenen "4 Wände". Weil ich >so< zu meinem Wort und Versprechen steh', und zu Fuß in Richtung Santiago de Compostela geh'.<br />
Ca. 2.400 km fare away from home; Richtung Süd-West =>Golf von Biscaya, am Atlantik, in der spanischen Provinz Galicia!<br />
<br />
Noch bin ich >black föös<, d.h. ohne die mir vom Fachhändler "pünktlich! garantiert; glauben Sie mir..." zugesagten Spezial-Wanderschuhe: Diese mußten für meine krüppeligen Füsse erst so noch bestellt werden!<br />
Bernd Pettrup aus Castrop-Rauxel, der wäre der Schuster meines Vertrauens gewesen. Da der aber nur Golfschuhe, orthopädisch und korrekt, maßanfertigt, bin ich bei diesem, meinem alten Weinfreund, mit meinem Wunsch nach >leicht, wasserabweisend, federnde Sohle, diffundierend, sicher und noch bezahlbar< nitt an der richtigen Stelle.<br />
Aber mit den wohl allgemein üblichen Forderungen von 96 - 145 Euro für ein paar bequeme Wanderschuhe muß ich mich wohl abfinden. Hab' auch etwas gefunden, auf denen ich dann dreh' so meine "Runden", Stunden um Stunden, auf dem "Pilgerweg der Muschel". So 28 - 38 km wird i.d.R. meine "Tagesleistung" sein müssen. Durch Wind & Wetter, über Stock & Stein, über Berge (lieber wären mir nur Hügel!) und längs der Flußtäler und -wo und wenn möglich- Weinanbaugebiete, werd' ich nun vom Kölner Dom (BRD/FRANCE/SPAIN) aus losgehen!<br />
<br />
Dort werdet Ihr mich, erst noch als Gast bei unserem Bekannten "Gebietshein", dem Egon Spindler, von der "Kölner Seilschaft" (der ich mal aktiv, vor noch... 3 Jahren, regelmäßig und gern als Beauftragter der Düsseldorfer Weinsektion der "Weinfreaks" in die Gläser "spukte" und auf die Nerven mit meinem "Groossen Dooosch" ging) "stehen" sehen können!<br />
<br />
Von dort, am "Kölner Dom", wird's dann nun so -einfach- losgehen... die >olle Weinnase< mal wieder länger >3 Monate!< so... "on the road again" sein. Allein sein. auf Pilgerschaft sein. Eins mit der Natur sein. Ein -hoffentlich- gern gesehener Gast in Klöstern, Herbergen, bei einigen lieben Weinfreunden, Hospizien oder... am "Busen der Natur" sein; Hauptsache, in der Nähe eines "Guten Wein" sein!<br />
<br />
"UNGELADEN erscheinen die Guten bei Guten zu Gaste".<br />
- griechisches Sprichwort -<br />
<br />
So geht's nun für einige Tage längs des Ufer des Rhein -durchs Weltkulturerbe der UNESCO-, durchs herrliche Rheintal. Unkel ist datt erste Etappen-Ziel: Die ur-alte fränkische Stadt, > Die Rotweinstadt am Rhein <.<br />
In Königswinter hofffe ich auf's zugesagte "Nachtasyl" beim Wf. Werner Kistenbrügge am Siebengebirge.<br />
Denn schließlich hab' ich nachts Angst vor Drachen, die dort mit armen, kleinen Pilgerlein, wie ich einer bin, so dumme wie "böse Sachen" machen.<br />
Wenn ich denn am "Tor zur Rheintal" angekommen bin, hab' ich wohl die ersten Fersenblasen und's "Große Maul" voll und... erst ca. 1 % (!) der meinigen Pilgerreise und Büsser-Tor-Tour geschafft. Will mal sehen, ob ich's dann noch weiter schaff' oder, faul und bequem, so schlaff mach!<br />
<br />
Was meint und wettet Ihr?<br />
Geh ich dann immer heiter und so weiter??<br />
Na, ich weiß ett doch selbst nitt. Will's "einfach" mal versuchen und statt zu fluchen, meinen so "rechten Weg" mir suchen!<br />
<br />
Tja, dies wär's dann...<br />
<br />
"Was hilft mir die Weite des Weltalls, wenn meine Schuhe zu eng sind?"<br />
- Armenisches Sprichwort -<br />
<br />
Für mich hat die Stunde des Abschied's nun geschlagen. Ich will's wagen und mit >Thomas von Aquin< sagen...<br />
<br />
"Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt";<br />
<br />
So wie ich meinen Ruckzuck-Sack, Wanderschuhe, die blöden Wetter-Kachelmänner, Buxe und... meine echte Weinfreundin, die Barbara Becker für ihren Langmut, Vertändnis und Hilfe und... datt datt Mäd'sche so datt alles "mitmacht" und pinnt und in's WEB -world-wide- reinfummelt!<br />
<br />
"Die Freundschaft fließt aus vielen Quellen, am reinsten aber aus dem Respekt."<br />
- Daniel Dafoe -<br />
<br />
Eure olle Weinnase > pilgernd <!<br />
<br />
"Ein begabter Irrtum kann in den Himmel der Fehler kommen, ein trockenes Rechthaben in die Hölle der Nichtigkeiten."<br />
- Hans Kasper: "Abel gib acht"; Die Kunst der Meinung - <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Thu, 07 Oct 2004 17:21:09 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Seiet "Ohnesorg"!</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=29</link>
<description><![CDATA[Tach aber auch!<br />
<br />
Als oft so gerne gesehen, ist mir aus dem Hamburger "Mundart-Theater" ein Charakter > HENRY VAHL < in Erinnerung geblieben!<br />
<br />
Der "Volksschauspieler" wurde zu Beginn des üblichen Rentenalters der >kauzig-komische Alte< und Süppelkopp! Ein genialer "Wortverdreher". Ein Schauspieler, der's Lachen so "menschlich" machte. Brillianten "trockenen Humor" und "Wortwitz" stellte er seinen Rollen als tüddelig-süppelnder, "komischer Alter" zur Verfügung. "Skuriller Alter" vom Dienst war er!<br />
Leicht sein Spiel. Schwer seine Kunst, die Gunst des Publikums so geschwind zu erobern, wie er es lange Jahre konnte.<br />
Ich muss gestehen, wegen dieses Herrn aus dem Jahre 1897 sah man(n)( mich nach Hamburg in's platt-deutsche (Heimat)-Theater gehen.<br />
<br />
Wäre ich noch im November 2004 hier, würd' ich nach Hamburg hin, so zum > <a href="http://www.3dac.net/best-of-wine/weinsalon/vorschau19.weinsalon.htm">XIX. Weinsaloon</a> < des rührigen Super-Mario Scheuermann am   20. + 21.11.2004 hingehen. Dort werden wieder so feine wie ungemein "leckere" Weine stehen. Da solltet IHR mal flux hingehen!<br />
Ich würd's gerne. Auch um "alter Freunde" - wie den Kurti Angerer aus dem Kamptal mal wieder zu sehen. Später VOLL und "Guter Dinge", mich in Hamburg's "Neuer Welt Szene" umsehen. Viele nette Deern's ansehen. Evtl. auch wieder in's Theater mal gehen?<br />
<br />
Sag an, mein lieber Super-Mario Scheuermann, watt hast Du so zur Erbauung im Nobemer 2004 für die kulturhungrigen Wein-Plus-ler getan. Z.Bsp. als geschätztes "lucculisches Rahmen-Programm" nebst "Nachtasyl"?<br />
Lass es mal das Forum wissen, wo sie in HaHa nitt werden >so< "hart" beschissen.<br />
Und... watt ist denn so da an Gehim-Tipp-Topp, aus welchem Jahr und von welchem -noch- unbekannten und DANK DIR bald >weltbekannten< Winzer hast Du für uns NEUgierige so zu stehen! An welchen der so vielen Wein-Probier-Stände sollen >MÜSSEN< wir so diszipliniert wie ungeniert stehen? Welche "Schmankerl" hast Du für's Wein-Plus-Probier-Publikum?<br />
<br />
Für diesen Salon wünsche ich Dir wieder Fortune und ein "gnadenlos" probierendes Publikum aus Nah und Fern. Wie Du ja weisst, bleib ich dem Deinen "BÖRSENDURCHGANG" nitt gerne fern.<br />
Wünsch' Dir aber, alles stände unter einem >Guten Stern<!<br />
<br />
Ich bin da aber OHNE SORG', datt kriegst Du aber wieder hin. Gekonnt und mit viiiiel Sachverstand, der erstaunten WeinWelt mal zu zeigen, watt >so< noch nitt gezeigt und probiert noch "studiert" wurde: Ein "Bunter Reigen" feinster u. bester von aller Herren Länder Weinen!<br />
<br />
Aber auch von/aus Brasilien? Laß mich DAZU doch bitte >bilateral< Deine Info's wissen!<br />
<br />
So, meine werten Weinfreunde, macht Euch die Freude und fahrt mit der >DB< oder dem THALYS für unter 50 Euro hin: Steht Euch, wie mir so der Wein-Sinn!<br />
<br />
Gruß, Deine Dir wohl-gewogene olle Weinnase;<br />
on the road again in Sachen "Reiner Wein", dem Genuß stehts -wie Dir- so zugetan!<br />
<br />
PS: "WANDERER, deine Spuren sind der Weg, sonst nichts.<br />
Wanderer es gibt keinen Weg, nur eine Kielspur im Meer."<br />
- Antonio Machade; 1966 -<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 06 Oct 2004 02:15:43 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>"Intermezzo" (Auf dem Moselradweg)</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=28</link>
<description><![CDATA[In Trier waren nicht nur die Römer.<br />
Ein Trierer Kulturerbe ist die Vielfältigkeit in der wechselvollen Geschichte. Auf der Fassade eines stolzen Bürgerhauses steht zu lesen (sinngemäß): "Trier bestand 1.300 Jahre vor Rom als Stadt"!<br />
<br />
Die Höhenzüge um die jetzige Stadtlage am Fluß, der Mosel, war das erstere der Siedlungsgebiete. Ausgrabungen am Petrisberg beweisen dies. Und diese Großstadt, im Grenzbereich von Luxemburg/Frankreich, nah zu Belgien, hat in ihren Stadtgrenzen auch respektable Weingüter - größtenteils in bischöflichem Besitz - und kl. Weinbauern mit erstaunlichen Qualitäten.<br />
<br />
Trier ist der "Knotenpunkt" der Region zum Saarland-Moselland und Hafenstadt an der Mosel. Klar, datt datt auch für eine gatliche Klutur sorgte. Weine, gar nitt >so< feine Gastro-Szene hat sich an der Mosel entwickelt.<br />
Aber den Ton angeben tun noch immer die Gasthöfe; aus "alten Tagen" stimmungsvolles Ambiente bietend.<br />
<br />
So wie der<br />
"<a href="http://www.eurener-hof.de">EURENER HOF</a>"<br />
auf der Eurener Str. 171<br />
54294 Trier / 0651-824 00<br />
<br />
der seit Generationen von der Fam. Haag - seitdem die Landwirte und Kartoffelhändler Katharina & Johann Haag dieses Haus im 19. Jahrhundert gründeten: 1906 (!) wurde es dann ein Gasthof - geführt und als bequemes Hotel ausgebaut.<br />
<br />
Eine kleine, lauschige -ruhige- Terrasse ist im Sommer in Trier eine "kostenlose" Erfrischung. Genau wie der Service des Hauses, der 87 Zimmer und das Restaurant gekonnt in der Hand hat und den Gast -auch mit Wellness- verwöhnt.<br />
Schattige Lauben, stimmungsvolle Kaminecken, arrangierter "Wohlfühl-Charme" strömt dieses ***1/2-Haus aus.<br />
<br />
Regionale Produkte, ländlich-defige Küche sond die Pluspunkte, die der Küchenchef Rolf Urland sich erarbeitet hat; beim Lammrücken in Kräuterkruste mit Rosmarin läuft einem das Wasser im Mund ezusammen.<br />
<br />
Das Herz ist voller Freude, wenn der Weinfreund von Hausherrn Simon Haag erfährt, datt so 100.000 Weinflaschen im Keller des Hauses lagern. Die ausgewogene Weinkarte ist dem Träger des "Silbernen Weinblattes" ein Tropfen Herzblut wert und mir ein lustvolles Erlebnis gewesen. Neben den regionalen -preiswerten- Weinen ist Frankreich ein Augenmerk.<br />
<br />
Nachdem wir die Mosel >aufwärts< von Koblenz via Cochem bis nach Trier <u>per Rad</u> in Sept. 04 kamen, ist Trier der erste "Knotenpunkt", um von dort die Saar, Obermosel und den luxemburger Teil der Mousselle und Sauer zu erkunden.<br />
Teil (1) der > RAD(T) & WEIN, DAS DARF SEIN < Tour wird mit dieser Etappe/Ziel in den Teil (2), die Saar von Konz-Serrig, übergehen. <br>Davon wird bald noch watt auf der <a href="http://www.weinnase.de/weinnase2004.htm">www.weinnase.de/weinnase2004.htm</a> zu lesen stehen!<br />
<br />
Nur, soviel noch, beim <u>Moselradweg</u>, kurz vor <u>Konz-Karthaus</u>, ist der <u>St. Jakob-Pilgerweg</u>, mit seinem Muschel-Symbol, zu sehen. Und diesen Pilgerweg werd' ich bald weitergehen!<br />
<br />
Eure olle Weinnase,<br />
on the road again!<br />
<br />
NS: "Zwei Kluge gehen nicht den selben Weg".<br />
- afrik. Sprichwort - <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Wed, 06 Oct 2004 02:12:32 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>"That's my way"</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=27</link>
<description><![CDATA[Tach aber auch!<br />
<br />
Diesen Hit sang "The Voice", Franky-Boy, Frank Sinatra einst so gekonnt "inbrünstig" für Euch oder/und Eure Eltern.<br />
Lange war ER auf'm Weg - via Köln, wo ich IHN -inmitten seines riesigen "Clan's"- alt... alt, fett und müde traf.<br />
Als er dann im CASINO DORTMUND kurz auftrat, nur ansatzweise seine weltberühmten Song's "anträllerte", war ER wieder DER SINATRA. Ein wirklicher "Superstar" war für uns begeisterte Gäste >voll< da.<br />
Jeder muß "seinen" Weg gehen! Aber bitte mit Charme und Noblesse; bloß nitt jämmerlich. Wär' ja peinlich.<br />
<br />
"Wer kein Ziel erkennen kann, ernennt den Weg zum Ziel"<br />
- China; Tao -<br />
<br />
Nun, ich hab'n Weg UND ein Ziel und genügend <b>LUZ</b> (<b>L</b>ust <b>U</b>nd <b>Z</b>eit), beides zu finden:<br />
<br />
Sing und wandere. Am Ende deines Weges begegnest du dem lebendigen Gott".<br />
<br />
Meine >CREDENTIAL< (= Beglaubigungs-/Begleitschreiben) ging heute mir zu. Samstag möchte ich einen mir lieben -selten VOLL dabei- WeinFreund in Düsseldorf zu seinem *60* Geburtstag noch so   e h r e n   und gratulieren, feiern und beste Küche vom Wf. Hartwig Fricke und >KWD< Klaus W. Dörnenburg (der mal's "CROCODIL" leitete und den Großmeister Bourgueil als Angestellten ~Koch~ in Düdo hatte) nebst so   h e r v o r r a g e n d e n   Weinen genießen.<br />
Datt wolte/konnte ich doch nitt dem Peter-Jürgen Heuschen antun, nix zu seinem Spendenaufruf hinzuzutun:<br />
<br />
UNICEF Arbeitsgruppe Düsseldorf<br />
Konto: 0210339400, Dresdner Bank Düsseldorf, BLZ: 30080000<br />
oder eine andere Organisation, die Kinder unterstützt<br />
<br />
Denn... statt vieler stattlicher Geschenke, wünscht sich der Jubliar im 60-tigem Jahr -wie wunderbar- nur >REICHliche< Spenden auf's v.g. Konto.<br />
<br />
Nur mit einer >Roten Rose< wolle er -schon reichlich fiebernd, jede nur mögliche Panne witternd und um einen würdigen Ablauf "zitternd"- am <b>02. Oktober 2004</b><br />
im (geschlossenen) La Vinesse auf der Lichtstr., bei mir um's Eck in Düdo-Flingern, beschenkt werden.<br />
Kannste haben, Peter: "Für (d)mich soll's Rote Rosen regnen" trällerte mal die mäßig begabte "Sünderin", datt Hild'chen uns in den 70-igern -kurz nach Deiner Geburt- des letzten Jahrhundert's im vergangenen Jahrtausend.<br />
Also, Du "Tausendsassa", lieber Peter, nun wissen's alle: Du stammst aus einem anderen Jahrhundert.<br />
<br />
Und wen wundert's? So siehste als... >"Rosenkavalier"< auch aus: Ein wahres Bild von einem Ehrenmann, stets 'nen teuren Anzug an. Eine gepflegte, stattliche Erscheinung. GENTLEMAN "alter Schule", so würde meinem Altersgenossen das besondere Prädikat gerecht werden. So fein- wie kunstsinnig. Großes, "weites" Herz und stets... wachsam, behutsam mit seinen Lieben, achtsam mit seinen Trieben... nur wo zum Deiwel biste so >sang- und klanglos< mit rutschender Hos' am letzten Samstag bei der Barbara, so unserer ECHTEN Becker und WeinFreundin geblieben?<br />
<br />
Hat Dir was an meinem kl. Abschieds-Um-Trunk von dem Champagner, den Weinen aus Spanien von <a href="http://www.evinoespana.de/">Matthias Schuck</a>, der <br />
<a  href="http://www.wein-plus.de/weinfuehrer/Weingut+van+Volxem_595.html">Van-Volxem</a>-Kollektion 2003 und den <a href="http://www.lochriesling.de/">Herrenberg</a>-Weinen 2003, aus Schodener MeisterHand, nicht gefallen? Oder biste nur... "ausgefallen".<br />
Egal, die zwei von Dir so favorisierten GOLDKAPSELN vom Loch-*R*iesling, aus der Lage Ockfener Bockstein sind an Dich unterwegs! Ersatz-Leerstoff!<br />
<br />
Nur: FINGER VON!!! Ist'n echter "Beerdigungswein" mit <u>langer</u> Lager- und Verweilzeit in Deinem Keller. Entweder trinken's, so in "Neuen Zeiten", Deine lieben Erben -und werden's zum "sterben gut" finden, oder... DU (Ihr) trinkt's -irgendwann mal- so auf mein Wohl und 's ist, dann aber erst, eine herrenlose Sache und bei Dir in treuen Händen.<br />
<br />
Denn Du warst, bist und bleibst mir ein sehr verlässlicher Mensch, der mir -war's 2000 ?- datt "schlappe" Lebenslicht am Leuchten hielt; mein Leben rettete!<br />
<br />
"Es gibt nur ein Ziel, keinen Weg. Was wir >Weg< nennen, ist Zögern"<br />
- Franz Kafka -<br />
<br />
Und, wenn ich's bis >dahin< geschafft habe, werde ich im Restaurant<br />
<br />
LE MAS DU BÉLIER<br />
La Roque sur Céze<br />
(Tel. France: 0466 82 78 73)<br />
<br />
Wenn's noch wettermäßig geht, auf der Terrasse an Bord der L'Eau, die famose<br />
<br />
"Cuisine du Terroir"<br />
<br />
und 'nen guten Schluck kurz-staub-trockene "Puffbrause" >sans Dosage< genießen und mit Dir, mein WeinBruder im kritisch-wachem Geiste, anstoßen. Denn schließlich bist Du's "SCHULD" das mein Weg noch so lange andauert und ich voll Ping so bis dorthin kam.<br />
<br />
Und dann, ja dann besuch' ich Deine "alte Schulfreundin" Iris von der <a href="http://www.olargues.info/lisson/index.htm">Domaine Lisson</a> in Olargues, (F),und mach' mir sie zur neuen, lieben WeinFreundin, die mir Quartier angeboten hat.<br />
Gerne werd' ich's annehmen, wenn ich's -auf meinem Weg >geplant via Lourdes (F) - Pamplona (E) nach Santiago< auch finde und/schaffe/hinkomme!?!<br />
<br />
Denn "that's my way...", immer im Chaos das Geniale finden!<br />
<br />
So, nun genug der <u>Gratulationen</u>; genügt doch wohl für Generationen.<br />
Und du hast schon einen "Roten Kopp"; so bescheiden, wie Du bist!<br />
<br />
Gruß von Deiner, Dich schätzenden ollen Weinnase;<br />
on the road again! <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 02 Oct 2004 01:25:33 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>"Gestern, gestern...</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=26</link>
<description><![CDATA[... haben sie den Willy erschlagen!"<br />
<br />
Tach aber auch!<br />
<br />
Gestern haben "SIE" wieder einen >von uns< erschlagen. In Weill am Rhein. Einen 45-jährigen Obdachlosen. Ein friedvoller Mensch, ein zurückgezogen -irgendwie anders- lebender Mensch und mein Bruder!<br />
<br />
"Gestern, gestern haben "SIE" den Willy erschlagen, und heut, heut..."<br />
<br />
beweine ich IHN und hör' mir von Konstantin Wecker diesen alten Song mal wieder an.<br />
<br />
Wer aber sind > "SIE" < ? Menschen unter uns, die Menschen wie... "den Willy" oder meinen (Tippel-)Bruder in Weill "einfach" = grundlos erschlagen? Nur weil er mit -und aus dem Rucksack lebend, mit - dem alten Fahrrad unterwegs -wie ich- bin; on the road again. Das "Arme Schwein" hatte es in seinem Leben nitt grad leicht, aber lieber auf road = "Platte machen", statt auf "faulen Haut" liegend, dem Staat auff'e Tasche liegend.<br />
<br />
Rechtsradikale Säufer stehen unter dringendem Tatverdacht. Doch die wirklichen >Täter< sind sie für mich nicht. Dies sind die Polit.- und Wirrköppe, die sich nun als "Herren von Deutschland" wähnen. Gewählt auf demokratischen Ost-Deutschen Boden unseres Grundgesetzes!<br />
<br />
Heute, heute haben *sie* "den Willy" erschlagen! Und wann, wann serden *sie* sich an uns = EUCH (bald) ranwagen?<br />
Mir schlug die Meldung so auf'n Magen, datt ich wag, diese mail zu schreiben:<br />
LAUT AUFZUSCHREIEN > WERDET WACH UND WÄHLT VERNÜNFTIG <<br />
damit die Zukunft nitt noch mehr von Euch, meinen Wein- Genuß-Grüdern und -Freunde zu... "Willy's" macht: Totgeschlagen von denen, denen Andersartigkeit "unwertes Leben" bedeutet statt Viel- und Reichhaltigkeit an so liebens- und lebenswerten Geschöpfen, auf dieser, unserer WeinWelt, auf denen es auch den "Willy's" gefällt!<br />
<br />
Auf mich können sie -"die Willy's"- zählen und >SIE<, die trommelnden Schläger und Mörder gewiss rechnen. Ich hab' 'ne Abrechnung offen, nun muß ich -wir auffer Platte- auf die Justiz hoffen.<br />
Dazu sag' ich, hoffnungslos, Euch ganz offen: Dies ist wieder mal nur sinnloses hoffen! Zumal nur so'n Penner = "Willy" erschlagen wurde.<br />
<br />
Man(n) ist mir schlecht: Ich muß kotzen, ich muß heulen, ich muß... mich kümmern, datt so'n "Spuk" bald im Gefängnis und von der demokratischen Bühne des Gleich- und Leichtsinn's verschwindet!<br />
<br />
Eure olle Weinnase,<br />
on the road again.<br />
So jämmerlich wie'n Schlachteschwein geh' ich -besser hinke ich- zum Rhein um zu beten.<br />
Für Willy, für die, die ihn erschlagen haben und... tach aber auch. Muß raus aus'm Haus!!!<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 02 Oct 2004 01:07:43 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Das Lob der Torheit!</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=25</link>
<description><![CDATA[Tach aber auch!<br />
<br />
Nein, kein Satz von... <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Till_Eulenspiegel">Till Eulenspiegel</a> oder über ihn und sein Wirken. Nein, ein Buch von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erasmus_von_Rotterdam">Erasmus von Rotterdam</a>, der im Sommer 1509 von Italien, im Rheintal wie der gegen' Norden zog.<br />
Erasmus gilt als der Große Humanist seiner Zeit (1466 - 1536) und DER Wegbereiter der Reformation. Priester im Augustinerorden war er. Zeitgenosse und Freund von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Morus">Thomas Morus</a> in England. Sein satirisches Werk -siehe Headline- ist weltberühmt und voller sprachlicher Eleganz und Treffsicherheit. Es "ähnelt" den gelegentlichen Elaboraten unserer Weinfreunde Ziller, Elflein und -leider nun allzuselten- Andreas Bürgel.<br />
<br />
Nur, denen fehlen die Randzeichnungen von <a href="http://www.weltchronik.de/bio/cethegus/h/holbeindj.html">Hans Holbein</a> in/zu diesem Buch des Panorama Verlg. /Birkhäuser Verlg. > ISBN 3-926642-26-2.<br />
>Kritik mit ironischer Distanz<, dies ist hier in dem Buch seine WAHRE MEISTERSCHAFT; eine Kunst, die im <a href="http://www.wein-plus.de">Wein-Plus-Forum</a> zur reinen -oft widerlichen Stänkerei- verkommen ist. Originell; natürliches Selbst(wert)gefühl und Menschlichkeit bekommen in dem Buch Raum und treffsichere Gestalt. Und nitt nur ein sinnleeres Gelalle/Gebrabbel, wie allzu oft im <a href="http://www.wein-plus.de">W+-Forum</a>!<br />
<br />
Das > "Encomium moriae" < gilt mir als bibliophile Kostbarkeit. Ihr solltet mal seine -für's Forum- so treffenden Worte bei der Rdnr. 159 ff., seitenlang, lesen.<br />
<br />
Ja, das Buch -heute Nacht gelesen/wiedergefunden- machte mir Freude und könnte dem Leser hilfreich im Verkehr/Kontakt mit WeinFREUNDEN im <a href="http://www.wein-plus.de">W+-Forum</a> als "Umgangshilfe" dienen!<br />
<br />
Übrigens: Für meine Weinnasen-Kritiker!<br />
Denen sogleich ich empfehl das Handbuch der Deutschen Sprachvielfalt ala Gebr. Grimm, die bekanntlich beim Buchstaben H = wie Hölle = starben!<br />
<br />
" <a href="http://www.uni-protokolle.de/buecher/isbn/3499613883/">Sag es treffender!</a> "<br />
<br />
Ich hoffe IHR trefft dann mal den Richtig Guten Ton >Rowohlt TB-Verlag< von A.M Textor > ISBN 3499613883 < das einzig "treffsichere Handbuch" für "Kryptologen"!<br />
Von Dr. Renete Morell so schnell in 7.ter Auflage 2004; mit neuer "SchreibSchönEinfach-Deutsch-Regel"!<br />
<br />
So nun, datt mal am Rande stets ein volles Weinglas in meinem linken Hande, ein einfacher Navarra-Wein -Grenache 2000- vom Heiligen Berg DOC = Monsanto! Der brachte den KWD -His Masters Voice- so wie mich außer Rand und Bande. Den laß ich MORGEN 16:00 h bei der Barbara Becker, meiner ECHTE Wf. an den Braten für die "Rasselbande": Am 25.09.04 kommt Peter H., Brigitte W., Barbara E. Becker, Egon von Haus zu Haus mit "Prof. Helga", Kiki nebst evtl. "neuer Wanda", und... 7 Schinken an einem Stück, sind der Schwaben größtes Glück:<br />
Es gibt leider keinen Hasen zu den Weinen, links und rechts meines span. Pilgerweges, aber "Klosterbraten" wie vom Bruder Klaus W., der kocht so in alter Burschen-herrlichkeit und ***-"Crocodil"-Manier!<br />
<br />
Die "<a href="http://www.vanvolxem.de/">VV</a>" against den <a href="http://www.lochriesling.de/">Herrenberger</a> LOCH-Tropfen des JG 2003 stehen als Prelude dazu bereit.<br />
Bei der asiatischen Welle passender Weine gibt's nichts vom span. Schweine, sondern zum galicischen Fischgericht so flux passendes aus Saar-Landen, auch auf'n Tisch: zu Fisch als Vorspeise! "Golfo de Bisquaia Nr. 3"!!<br />
<br />
So, und zum wunderbar softfresh-Dessert wird' watt SÜSSES vom Meister P.H. >süsses Säurespiel< serviert! Peter, hab' dich doch nitt so!!! Tu datt raus, du "Altes Haus", sonst gibt's >Sandeman Sherry< "Fino Tino", auch passend, noch dazu! Ist ja'n span. Heiliger, der in Santiago so seit Jahrhunderten schlief!<br />
<br />
Übrigens: Die Barbara hat watt dazu da auf der <a href="http://www.weinnase.de">www.weinnase.de</a> bei Pilgerreise eingestellt!<br />
<br />
Gruß olle Weinnase,<br />
noch lang nitt auf'm letzten Weg, aber gerne...<br />
on the road again!<br />
(Mit Ping wie'n Schwein) <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 02 Oct 2004 01:05:10 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>"Sie sauffeten weidlich"!</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=24</link>
<description><![CDATA[Tach aber auch!<br />
<br />
Kaum einer erinnert sich noch an das alte "Weinhaus" in Hilden (bei Düsseldorf).<br />
Nur den Herren der sog. Grundherrschaft war's seit dem frühen Mittelalter gegeben, Bier zu brauen, Branntwein zu brennen oder Wein auszuschenken (und zu handeln/transportieren). Wein war im Mittelalter noch -weil ungezuckert- bekömmlich und zu den Gelagen sowie Mahlzeiten DER Begleiter.<br />
Die Frage war nur, nahm man(n) einen >Franken-Wein< (vinum Francorum) oder den >Hunnen-Wein< (vinum Hunnicum). Damit wurde nicht zwischen -wie oft fälschlich angenommen -Rot- und Weiß-Wein unterschieden, sondern die zeitgemäße- Wertschätzung ansgedrückt. Sicher ist nur, damals war der fränkische Wein der Trend auf den Tafeln.<br />
<br />
Und, diese Weine wurden - nicht im Stile einer "Weinkneipe" im o.g. Weinhaus gelagert, abgefüllt und gehandelt. Urkundlich nachweisbar als Bestandteil des Herrenhofes des Erzbischof zu Cölln a.R. Kein sog. Hofgericht hatte hier die üblichen Rechte. Seit 1463 (!) in Hilden, gegenüber der kl. Dorfkirche (heute: Mittelstr. 89) stand der Hort der Begehrlichkeit. Bis es -leider- 1954 abgebrochen wurde.<br />
<br />
Kurz nach dem Tode von "Balthasar der Wirt" gaben die Erben (Sohn und. Tochter) nach 1487 das alte >Wirtsgut< an die >Jakobs-Bruderschaft> und die Liebfrauen. Somit war's erste "Weinlokal", mit Wein und -branntwein, Bier nicht mehr. So endete -vorerst- die Weinherrlichkeit in Hilden bey Dusselthorpe am Rhein!<br />
<br />
Nichts (1410!) erinnerte mehr an die, die... "volle lude, die sich an die dürpel steisse off an der ungewohnheit drieven" (= die Vollen, die über die Türschwelle stolperten oder andere "ungewöhnliche Dinge" verrichteten).<br />
"Und dann tätten diese erbaren meistern die wirtshaus söken unde sauffeten weidlich".<br />
Das "Sittengericht" und die "Kirchenzucht" -so die Konsistorialakten, seit 1670 fortlaufend- befand bey sonntäglichen Visitationen, den Wein-/Branntwein-Genuß für unschicklich weil übertrieben statt genossen. Daraufhin wurden die -wenigen- Wirtshäuser wieder geschlossen (1724 waren es hier schon acht Wirte in Hilden) und unzählige sog. "Fuselbrenner" waren davon betroffen.<br />
<br />
An Wirtshäusern/Brennereien war während des 18. Jahrhunderts im Rheinland kein Mangel. Bloß mangelte es wohl an den "guten Sitten" unserern Ur-Alt-Vorderer!<br />
Zu Gunsten des Gruut (Kraut)-Bieres ("Alt") und des Branntweines wurde das biedere Rheinland halt eben kein Wein-Genuß-Lande!<br />
Noch Weinanbau-Gebiet!!<br />
<br />
"Hildener Krakehler" u.v.a. Schnäpse (=Branntweine) gewannen die Gunst der Buuren und "Kleineisen-Arbeiter". Viele der ur-alten (Wein-)Wirtshäuser wurden -zu blöd- erst in den 50-igern des letzten Jahrhunderts abgerissen, so wie das renommierte "Restaurant Haus Dissmann" an der Mittelstrasse von Hilden.<br />
<br />
Der "Christliche Schlaftrunck" (1624) aus den Schriften des <a href="http://www.isis.de/members/~ksieger/hilden/fabryleb.htm">Wilhelm Fabry's</a>, war kein (Rot-)Wein, sondern Branntwein. Eine Arzenei des berühmten Hildener Wundarztes (1560 - 1634) seiner Zeit.<br />
"Von den inneren Wirkungen des -übermäßigen- Saufens & Schlemmens" berichtete der famose Doctor auf dem Reichstag zu Cölln 1512. Die Trunckenheyt nam so überhand, daß kaum ein Knecht, Magd, Amme oder Tagelöhner noch seiner Arbeit gerecht nach kam: Versoffene Deutsche wurden sie genannt und oft gebannt.<br />
"Hymelwag" hieß die Schrift des Hans von Leonrod, die den SAUFTEUFEL als Holzschnitt des Hans L. Schäufelein (Augsburg 1517) erstmals darstellte. Und der hatte einen... BOCKSBEUTEL als Flasche in der Hand.<br />
Im 16. Jahrhundert galt's WIDER DEM SAUFTEUFEL zu sein. Jedoch nitt gegen den Wein-GENUSS, so ohne üblen Verdruß!<br />
<br />
Später war der teure -weil hochbesteuerte- Branntwein und Wein nur den städtischen -teils auch den ländlichen- Oberschichten im Rheinland vorbehalten: Beamten, Bürgern, reichen Ackersleut u.s.w. suchten die Gesellschaft gleicher sozialer Schichten in WEINHÄUSERN um 1827/30 sagt so eine Schrift über den Wandel im Kreis Bergheim/Rhld.<br />
Die übrigen Klassen suchten "Genuß" bey Bier und Branntwein; oft gar nitt so sehr fein!<br />
Kartoffeln, oft mit Zusatz von Korn (selten reines Korn!) und/oder Hafer waren (Gerste und Roggen) mit Schwefelsäufe versetzt um die Rauschwirkung zu erhöhen. 1836, 1850 war's morgentliche Glas Schnaps täglicher -garantierter- Bestandteil der Gesindeernährung. Im berg. Land, dem Kölner Gebiet, in der Eifel wurden eintretenden Besuchern stets ein gutgefülltes Glas Schnaps gereicht. <br>Der Besucher mußte austrinken, dem "Bescheid tun"! Geschäfte, Handel und Händel wurden so beschlossen, getätigt und sich "Freundschaften" gesichert, soziale Strukturen aufgebaut und "vertieft".<br />
<br />
Der Schnaps-/Bier-Genuß war allenthalben im Rheinland "bey den Teutschen" DAS (soziale) Genußmittel schlechthin. Den Wein hatte man(n) und auch die Frauwen/Weybersleut nicht im Sinn/Blut: Dafür "brannte" der Fusel/Schnaps bestens. Die Kartoffel -erst im 16. Jhdrt. aus Südamerika "importiert",- war in den Notzeiten, Ende des 17. Jhdrts. zwar auch in Deutschland -besonders nach dem "Siebenjährigen Krieg"- die Alltags- wie Festspeise und... wurde zum Genußmittel gebrannt: Schnaps (Vodtka, Genever (=Gin)), weil Massenträger für Alkohol, wurde "billig", leicht anbaubar (1760/70 im Kreis Köln/Jülicher Land) und "greifbar".<br />
<br />
Und in Düsseldorf wurde BIER gebraut (1807) so wie's die damaligen Richtlinien und Gesetze es forderten: Zu drei und vier Stüber die Maaß, (25 Sorten gab's) mit 10 Ahmen (ca. 1.500 Liter) wurde das Bier gekocht (sieden!).<br />
Ja, so war's und blieb es lange, hier im Schnaps- und Bier-Land, dem Rheinland vor so ca. 500 Jahr'.<br />
<br />
Und was machten, z.Bsp. die Münchner in Bayern?<br />
Unter dem Namen "JUNGBRUNNEN" warb so ein "ALKOHOLFREIES RESTAURANT -ohne Trinkzwang- auf der Arcosstr. 3 um Gäste in der "Jugenstil"-Zeit. Denn mit 10/11 Litern pro Kopf an Alkohol-Verbrauch (meist Schnaps!) war's um unsere "Volksgesundheit" so nitt mehr wohl bestellt. Und mit dem neuen Branntweinsteuergesetz von 1887 ging der Suff so -richtig- in's (knappe) Geld!<br />
So -schien- die Gefahr für's Deutsche Volk in den Rheinlanden gebannt. Der Konsum ging drastisch zurück, die Säuferkrankheiten aber nicht proportional!<br />
<br />
Im Deutschen (geeinten) Reich änderte sich die Sichtweise zu Beginn des 19. Jhdrts. Moralisten, "Sozialisten" und Klerus sorgten sich um die "Arbeiterschicht", die den sonntags ausbezahlten Lohn am gleichen Tag versoff/ausgab. Den Lohn für >eine Woche< schwerster (vorindustrieller) Arbeit.<br />
Die aufkommende Industrialisierung bedurfte aber "nüchterner", willfähriger Arbeiter: "Lohnsklaven". Wirtschaftlich-politische Interessen gaben den Bier- und Schnaps-Säufern der Arbeiterschaft strenge Regeln/Gesetze und "betriebliche" Verbote.<br />
<br />
Markanter waren da aber die Stundenen (corposierte Studentenschaft), das Offizierscorps, als "bürgerliche" Gruppierung, im Saufen! Jedoch weitgehend unter Ausschluß der Öffentlichkeit, in Casinos, Vereinslokalen etc.! "Soziales Saufen" war in der sich bildenden (Groß-Bürgerthum) Oberschicht schick und... "gefordert"! Regel!!<br />
Der Arbeiter soff "billiger" und wurde in die Kategorien "instrumentales Trinken" eingestuft: "Proleten-Suff"! Noch 1865 wurde >Schnaps< in den Krupp'schen Genußstahlwerken kostenlos >als Schnapsspende< in den Arbeitspausen gereicht. Unzureichende -falsche- Ernährung und der "gewollte" Suff machten über's 19. Jhdrt. den Arbeiter -sowie die unmenschlichen Arbeitsbedingungen, Wohn-/Elendsquartiere, Kinderarbeit, 7-Tage-Arbeitswoche u.s.w.- zum kollektiven Wrack.<br />
<br />
Und auch die Kommunen verdienten mit den 1860/1895 im Rheinland in Mode gekommenen >TRINKHALLEN<, den Suff in aller Öffentlichkeit fördernd, gar nitt schlecht. Ganz Deutschland, ein einig Land von Säufern?!?<br />
<br />
So war's tatsächlich um unsere "Vorfahren" bestellt: So die "Sozialgeschichte des Alkohols in Deutschland". Als aus der Medizin (=Branntwien) Schnaps billiger als Wein, zu produzieren war. Preussische Land-Junker konnten schwer absetzbare Roggen/Weizen (=Korn) Mengen völlig verspritten, absetzen und setzten so auch das Nahrungsmittel der Zeit, die Kartoffel, als Schnaps zur Wohlstandsmehrung ihres Standes ein.<br />
<br />
Eine MARK (1910!) für einen Liter Wein, 30 Pfennige für 1 Ltr. Bier, ein Liter Schnaps dagegen nur 50 Pfennige.<br />
Und Schnaps "knallte" schneller/besser. Böse Zungen behaupteten s.Zt. das die Deutschen den Krieg -nach der entscheidenden Sept.-Offensive 1918- nur verloren hätten, weil die Landser die Wein- und Cognac-Keller in Frankreich geplündert und im tagelangen Voll-Rausch lagen. Suff an der Front war die damalige Regel, Kultstatus sogar. Erst viel später gab's -lt. Maßgabe des Innenministers Bethmann-Hollweg- eine "trockenen" Mobilmachung und Kriegsführung der Preussen.<br />
Die beiden (I. und II.) Weltkriege waren demnach die "schlechten Zeiten" für Bierbrauer und Schnapsbrennerin Deutschland =REICH=!<br />
<br />
Der Wein hat also in unserem Deutschen Volk nie eine große Rolle gespielt. Erst mit <a href="http://www.m-ww.de/persoenlichkeiten/hufeland.html">Christoph Wilhelm Hufeland</a> ="die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern"= kam der Begriff TRUNKSUCHT in die med. Nomenklatur (1819)...<br />
<br />
<i>"Am besten ist es, wenn man den Wein (!) als Würze des Lebens betrachtet und benutzt!"</i><br />
<br />
Der -mäßige- Wein-Genuß wurde -medizinisch- anerkannt und vom aufgeschlossenem Bildungs-Bürgerthum im Reiche der Deutschen angenommen.<br />
Selbst Herr <a href="http://www.m-ww.de/persoenlichkeiten/hufeland.html">Hufeland</a> zitierte die Bibel,<br />
<br />
Psalm 104, 15: <i>"Der Wein erfreut des Menschen Herz"</i><br />
<br />
Haben doch (griechische) Römer den Wein als >BIOS< ="Lebensspender" bezeichnet. Selbst der Große Apostel Paulus (ehem. "Zöllner Saulus" aus Damaskus) riet Timotheus:<br />
<br />
<i>... "trink nicht mehr bloß Wasser, sondern immer etwas Wein, um deines Magens willens und deiner häufigen Krankheit".  </i><br />
<br />
>Hippokrates verordnete >ROTWEIN< bei verschied. Sympthomen. Auch als "Befeuchtungsmittel" für Verbände taugte er Jahrhunderte lang. Gegen den gefürchteten Scorbut. Dem "spritzigen" Moselwein, dem prickelnden Champagner werden als probates -erfolgreiches- Mittel (selbst in letzten Stadien) Heilwirkung bei Herzerkrankungen zugesprochen.<br />
Gleichwertig neben der im 18. Jhrdrt. eingeführten Digitalis-Pflanze (="Fingerhut", der so schön in meinem kl. Zaubergarten blüht und gedeiht). Wein als Prophylaxe gegen Arterienverkalkung -Wein als Pharmakon- war, ist und bleibt -in Maßen- "angesagt" in der Medizin. Sich -2 x wöchentlich- VOLLSAUFEN galt sogar als das Mittel gegen Pest und Cholera, ("Schade", das Pest und Cholera (bei uns) ausgestorben ist: Der Chronist!) wie wunderbar.<br />
<br />
Aus dem 3. vorchr. Jahrhundert ist bekannt:<br />
i>"Der Wein könne neben dem Honig für den Menschen als das Allerschönste gelten, wofern er nur bei Gesunden wie Kranken, der Natur derselben entsprechend, zur rechten Zeit und im richtigen Maß angewandt werde".</i><br />
<br />
Selbst die Literatur ist VOLL und des Lobes über den Wein als Genuß =Engelskuss.<br />
<br />
Also... nun weiß ich warum ich selbst hartnäckige Krhs.-Ärzte waaaahnsinnig mache, wenn ich als Infusion einen mir genehmen *R*iesling <u>verlange</u>!<br />
<br>(In Düdo-Krhs. war bis Mitte der 60iger noch Bier -in Maßen- in Flaschen, eine gereichte Arzenei!)<br />
Ich will GESUND werden. Und die verdienen doch nur's Geld, wenn ich bei denen für's "fürstliche Zimmer" (Suite) im "HILTON"-Hotel gleichbezahlend im 2/3-Bett-Zimmer frustig darbe!<br />
<br />
Auf einem anonymen Grabstein des 17. Jahrhunderts steht zu lesen:<br />
<br />
<i>"Eines bequemen Mannes.<br />
Mir hat das trincken mehr<br />
>als lieben<br />
freude bracht<br />
weil dieses kräfte nahm<br />
und jenes Stärcke macht:<br />
doch ist mein weib dabey nicht unvergnügt geblieben<br />
sie ließ mir frey den trunck<br />
ich ließ ihr frey das lieben"</i><br />
<br />
So bekam doch jeder -in Maßen- mit Wein gesund bleiben/werden und frey dazu.<br />
<br />
Und zum Abschluß dieses Ergusses, die Worte des Großen Deutschen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Goethe">J.W. v. G.</a> -himself- (1749 - 1832):<br />
<br />
<i>So lang man(n) nüchtern ist<br />
<br />
So lang man nüchtern ist,<br />
Gefällt das Schlechte;<br />
wie man getrunken hat,<br />
Weiß man das Rechte;<br />
Nur ist das Übermaß<br />
auch gleich zu Handen:<br />
Hafis, oh lehre mich,<br />
Wie du's verstanden!<br />
<br />
Denn meine Meinung ist<br />
nicht übertrieben:<br />
Wenn man nicht trinken kann,<br />
soll man nicht lieben;<br />
<br />
Doch sollt ihr Trinker euch<br />
Nicht besser dünken:<br />
Wenn man nicht lieben kann,<br />
soll man nicht trinken.</i><br />
<br />
So schrieb's der Kluge Mann von damaliger Welt. Soff und liebte sich in die Welt der Literatur.<br />
Die Bottel in Demut stets ehrt... Gedichte!<br />
<br />
Und da bleib ich stur, datt ist auch meine Geschichte.<br />
Die einer aufrechten, der >ECHTEN WEINNASE<.<br />
Eine so bessere findet ihr sicher nitt.<br />
<br />
Selbst der verkniffen wirkende <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bertolt_Brecht">Bertold Brecht</a> ("Über den richtigen Genuß") (1896 - 1956) war ein "Titan" im Bett und oft nitt nett. <a href="http://www.carl-zuckmayer.de/">Carl Zuckmayer</a> (1896 - 1977) genoß den Groooßen Dooosch gleich mir (siehe "Der infernalische Trunk"). Und, den dürft ihr nie vergessen: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ringelnatz">Joachim Ringelnatz</a> -mein Lektüren-Schatz- (1883 - 1934) und ("Die Weihnachtsfeier des Seemanns Kuddel Daddeldu") "Simplizissimus"-Liebhaber wie ich!<br />
Lest <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Hille">Peter Hille</a> (1854 - 1904) "Aus den Liedern des betrunkenen Schuhus" ... "Der Weise weiht sich dem (Alkohol) Weine".<br />
<br />
So, mit dem "Ratschlag für gutes Trinken", von <a href="http://www.carl-zuckmayer.de/">Carl Zuckmayer</a> (selber lesen, denn ich laß meine "Feder" sinken; die Lider taten's schon!) verabschiede ich ich auf meine "Vorrunde"<br />
<br />
"Rad und Wein, das darf sein",<br />
<br />
die in 3 1/2 Std. am HBF in Düdo im 7:50 h mit meiner (derzeit schlafenden) Frau und mir als "Pfadfinder" zur Saar, moselaufwärts, startet.<br />
<br />
Eure olle Weinnase,<br />
on the road again<br />
<br />
Will dem *R*iesling-Wein näher sein als dem Krankenlager dem Tode! <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 02 Oct 2004 01:00:04 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Die Frau, die jeder hatte...</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=23</link>
<description><![CDATA[Tach aber auch!<br />
<br />
...in der Hand hatte! Für'n Bier'chen, für'n Kinobesuch am Sonntag-Nachmittag, für 5 Groschen-Romane gab's das > 50 Pfennig Stück < (von 1949 - 2002).<br />
<br />
Diese "Frau" auf der Münze war die erst kürzliche verstorbene, 90-jährige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerda_Johanna_Werner">Gerda Johanna WERNER</a>. Bereis 1948 stand sie ihrem Mann Modell für ein Bild. Dieser reichte es in einem Wettbewerb der -damaligen- >Bank deutscher Länder< in FfM. ein, und > "DIE EICHENPFLANZERIN" < wurde im Gestaltungswettbewerb von der Jury angenommen und die Frau kam > auf den Fünfziger (Münze) < in alle Hände.<br />
Bald wäre Frau Werner 90 Jahre als geworgen. Sie verstarb (vor einigen Tagen); genau wie die -eingeschmolzenen- 50zig Pfennig Münzen. Erst 1987 wurde bekannt, wer der "Pflanzerin" die "Gestalt-" gab, das Modell war.<br />
<br />
Heute sind > DOMINA und Co. < in aller Munde und -fast- genauso begehrt, wie dereinst die kleine Fünzig-Pfennig-Münze.<br />
Und wenn die verehrten Weinfreunde so > 100 Euro < übrig haben, nix ver-hartzt haben, dann "einmal im Leben sich was Besonderes gönnen, bei Harald Wohlfahrt:<br />
Im Restaurant "<a href="http://www.traube-Tonbach.de">Schwarzwaldstube</a>" in Traube-Tonbach (Baiersbronn).<br />
Ein wahrer Pfannen und Pötte-Titan waltet und schaltet in der Küche für Gourmets aus aller Welt. Er ist einer der wenigen Ausnahme-Köche auf dieser, unserer WeinWelt. Z.Bsp. mit<br />
<br />
Rotbarbe mit Felsenaustern<br />
Hummer mit Koriander<br />
Taube in Barolo-Sauce<br />
Gefüllte Wachtel mit Gänseleber<br />
<br />
und mit dem passenden Wein, da lasse ich Euch auch nitt "allein". Bei der Bresse-Taube, da ist's relativ leicht: Die Sauce "zwingt" fast einen >Barolo< auf'n Tisch. Zum Fisch/Hummer etwas Weißes von der Loire (oder'n *R*iesling?) und zum Wachtel-Leber-Schmaus einen Süßen/Port?<br />
<br />
War doch sehr (leicht und) schnell zu klären! Oder?<br />
Es passt hier ein Dry/Fino Sherry &nbsp; i d e a l &nbsp; mit seinen superben Aromen und trockenem Charme. Den nähm ich gern dazu in meine Arme, wie die 50 Pfennig-Frau in'ne Finger!<br />
<br />
Gruss, eure olle Weinnase,<br />
on the road again, auf nach Spain!<br />
<br />
NS: "DIE WELT GEHÖRT DEM, DER SIE GENIESST!"<br />
- Giacomo Leopardi; it. Dichter (der kannte mich?) - <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Sat, 02 Oct 2004 00:49:43 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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</item>
<item>
<title>Dynastien!</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=22</link>
<description><![CDATA[Tach aber auch!<br />
<br />
Was sind "Dynastien"?<br />
Steht im "Buch der Kryptik" von A. M. Textor, 7. Auflg., 2004 auf Seite 93ff, RdNr. 847-852!<br />
<br />
Eine der größten und ältesten Dynastien dieser unserer WeinWelt ist, nach der "Christenheit", die der Chinesen: "Mao's Welt"!<br />
<br />
Robert Payne, ein "autorender" Professor in den USA sagte mal- so für mich als Schüler- so treffend (1950):<br />
<HR ALIGN="CENTER" WIDTH="50%"><br />
DER größte Fehler, der hinsichtlich der Chinesen je begangen wirde, war die Annahme, sie seien ein sanftes Volk von Gelehrten, fern von den Versuchungen der modernen Zivilisation. Selbst heute noch besteht ein Hang, die Chinesen für jene gespenstischen Wesen zu halten, wie Lin Yü-tang sie beschrieb - geisterhafte Gelehrte, die geisterhafte Fächer bewegen und in äußerster Gelassenheit über die Bedeutung des Lebens nachsinnen. Man vergisst dabei die Kraft und Gewalt des chinesischen Geistes, wenn er sich auf seiner Höhe befindet und sich mit der Verbissenheit nackter Ringer mit den menschenlichen Problemen herumschlägt. Am schlimmsten aber ist es, zu vergessen, das China als Lebensraum das härteste und zäheste Land ist.<br />
Seit hundert Jahren hat es in China ständig Revolutionen gegeben, die meistne waren ein Erfolge der eindringenden westlichen Ideen.<br />
<HR ALIGN="CENTER" WIDTH="50%"><br />
Und nun habe ich für Mai 2005 eine Einladung der 2t.-größten chinesischen Winery vorliegen:<br />
<a href="http://www.dynasty-winery.com/">DYNASTY in China</a><br />
Irgendwo im Forums-Archiv habe ich vor 3 (?) Jahren mal was zum chin. Weinanbau, modernster Machart, verlauten und zum 2. "gT" im berg. Land auch ein paar Pullen mitgebracht. Leider, wegen Korkkleber-Problemen (Granulat-Kleber hat sich in den Wein "gesetzt"), völlig ungenießbar. Fragt mal den "Koal"; wenn er Euch mal mailt!<br />
<br />
Nun, die "Kinderkrankheiten" haben sich DANK deutscher Wirtschaft-Weinanbau -Hilfe (fähiger Moselaner) gelegt. Nun wird der Chinesen-Traum gehegt, mit Weinen aus dem Reich des "Goldenen Drachen" die restliche kleine WeinWelt zu erobern!<br />
<br />
Deutsche, USA, RSA-Konzerne versuchen derweil -bereits vor Ort- auch aus ihrem Hort des Weinüberschusses und Überflusses, die ihrigen Weine an den "kleinen, dummen China-Mann" zu bringen.<br />
Nur, die modernen "Herren des Drachen" taten nur so über diese untadeligen Versuche lachen. Sie können's selber, so geklont und per PC-gesteuert auf   r i e s i g e n    Flächen "nette Weine" produzieren. Und, watt in China besonders wichtig ist:    b i l l i g e r . In jedem Farb- und Aroma- sowie "Alterston"!<br />
<br />
Es steht Euch also zu befürchten, daß das herschende Wein-Fach-Wissen über China und seine Weine, so nicht ganz -bislang- stimmig war.<br />
Es besteht die Gefahr, hier den chinesischen Markt zu unterschätzen, falsch einzuschätzen. Denn der Bedaf nach "respektablem" Wein ist mächtig!<br />
<br />
Prüft Euch doch mal selber, watt Ihr so von China's neuester Zeit wisst! Z.Bsp., wie der NEUE an Chinas Spitze -erst 61 Jahre alt-, die Dynasty der Min.Präs. fortführend, denn heißt!<br />
Na, na! Nitt pfuschen!? Aus'm Kopp bitte!<br />
<br />
Eure olle Weinnase,<br />
on the road again.<br />
Bald so als "Kranich" im "Reich der Mitte"!<br />
<br />
"ERKENNE dich selbst, erkenne den Feind - dann sind hundert Schlachten gleich hundert Siege!<br />
(Altes chin. Sprichwort; für mehr als 1/5 der Menschheit verständlich, wichtig und richtig.)<br />
 <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 27 Sep 2004 21:28:15 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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<ent:topic ent:href="http://www.blogg.de/?category=wein" ent:id="wein">wein</ent:topic>
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</item>
<item>
<title>Herbstzeit - Erntezeit &amp; "Streuobstwiese"</title>
<link>http://weinnase.blogg.de/eintrag.php?id=21</link>
<description><![CDATA[<cite></cite>Tach aber auch!<br />
<br />
Die bäuerliche Streuobstwiese hat wieder "Konjunktur".<br />
Sie ist gefragter Lieferant fast ausgestorbener Früchte; sog. "gelber Früchte", wie: Birne, Äpfel, Mirabellen etc.<br />
<br />
Und genau diesen besonderen STREUOBSTWIESEN-Ton hat der<br />
<br />
2003-er Saarriesling -trocken-<br />
Van Volxem - 8,30 Euro<br />
u.a. von <a href="http://www.pinard-de-picard.de">Pinard de Picard</a>.<br />
<br />
der nitt nur ich für einen gelungenen Stil eines saftig-rassigen SAAR-*R*iesling halte. Egon Spindler nebst Frau Prof. Dr. Helga badeten ihre Zungen, Peter Heuschen und Kiki -unser Youngster in der gestrigen Runde- der KWD als Koch geplagt und Barbara -DIE ECHTE- Becker als Gastgeberin, kriegten dies für meine "Herzallerliebste" Brigitte und mich bestens hin. Mit diesem Wein startete der von mir arrangierte > Herbstauftakt 2004 < mir Saarweinen. Eine GUTE WAHL, will ich meinen!<br />
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Und, ich darf da mal vorgreifen, mit <a href="http://www.vanvolxem.de">VAN VOLXEM</a> hat der Egon Müller (Weltklasse-Winzer von unbezahlbaren Wein in direkter Nachbarschaft) nicht nur einen neuen, jungen Nachbarn -Roman ("Niewo") Niewodniczanski -bekommen sondern einen ernstzunehmenden Mitbewerber und "Verfolger" in Sachen eines wieder typischen Saar-Wein-Hochgenusses auf/im Welt-Spitzen-Niveau!<br />
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Mit seinem KANZEMER ALTENBERG "ALTE REBEN" = 30 Euro und dem WILTINGER GOTTESFUSS "ALTE REBEN" = 30 Euro sowie dem SCHARZHOFBERGER PERGENTSKNOPP = 25 Euro ist Niewo mit seinem neuen, jungen Kellermeister, dem Kollmann-Nachfolger, eine grandiose "Trilogie", so unterschiedlicher wie hervorragend stilisierter Terroir-Saarweinen gelungen!<br />
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Dabei nehmen für mich der "Gottesfuß" und "Altenberg" im JG 2003 nicht nur die Weltklassen-Spitze im Saar-*R*iesling ein, sie sind sich für mich wie gleichwertige -nitt "feindliche" Brüder ein Bild eines SAARWEINES VON WELTKLASSE!<br />
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Alle gestern bei Barbara getrunkenen "VV"-Weine -die kpl. Kollektion 2003- sind noch nicht völlig ausgereift, aber schon jetzt ein grandioser Wurf aus einem Guss, mit Hochgenuß, zu werten. Kein Wein bei mir dürfte unter 86 CPS liegen; die "Saarbrüder" nitt unter 94/96 CPS!<br />
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Aber der 03 SAARWEIN der VV-Saarriesling 2003 hat's mir angetan und besticht mit einem so vitalen Säure- und Mineralik-Paket zu reifen Tönen eines Früchtekorbes von den auch im Saarland typischen Streuobstwiesen, nach warmen Herbstregen geerntetes, reifes Obst. Ein Hauch, etwas an kandierten Zitrusfrüchten mit Mangostein, Carambole, Physalios etc., gibt dazu noch etwas Exotik.<br />
Der so saftig wie'n Biss in's grad geerntete Obst anmutende Abgang hält Rekord-Verweil-Dauer am Gaumen. Zum Schluß noch eine Frage an unseren Weinfreund Tino Seiwert (PdP):<br />
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Sollte der "einfach" klingende Name SAARRIESLING nitt treffender in... > DER STREUOBSTWIESEN-WEIN <<br />
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so typisch und passend -blind (mit verbundenen Augen zu erkennenden)- großartigen Wein umbenannt werden?<br />
Frag' den Niewo mal! Ich bin ja jetzt auf Pilgertortour und "Nachfragen" grad nitt meine Natur. Der wortgewaltigere von uns beiden "Wein-Narren" bist doch Du, der gelehrige Lehrer und ich nur ein oller Leerer, aber mit vollen Zügen und auf hohem Genuß-Niveau.<br />
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In meinem Alter kann man sich halt Genuß-Fehler nitt mehr leisten! Richte dem Niewo und seinem "brüderlichen" Macher gespannt in Wiltingen aus, in 2005 steh' ich denen im zeitigen Frühjahr im Haus!<br />
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Bei dem Streuobstwiesen-Genuß hab ich gleich mir 'n Rezept für'n LAMMKEULEN(Braten) in "Vietz" (= Apfelwein) zu diesem herrlichen Wein "einfallen" lassen:<br />
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<ul><li>1 Lammkeule, ca. 2,5 kg; bestens vom Türken-Metzger auf der Birkenstr. in Düdo-Flingern (DIVAN)</li><br />
<li>Salz, frischgemahlener Pfeffer aus der Mühle</li><br />
<li>5-6 EL bestes Oliven-Öl</li><br />
<li>300-350 ml. Vietz (= Apfelwein) von den Streuobstwiesen der Saar oder Niederrhein bei Monheim; vor den Toren Düdo's</li><br />
<li>600 ml Lammfond (selbst gezogen vom letzten Mittwoch)</li><br />
<li>50-60 gr. frische Ingwer-Wurzel vom Carlsplatz in Düdo-Altstadt</li><br />
<li>2 Rosmarin-Zweige von ebendort oder aus meinem Zaubergarten</li><br />
<li>40 gr. weiche deutsche Butter</li><br />
<li>20 gr. Mehl</li><br />
<li>2-3 EL Zuckerrübensirup aus Velbert (Niederrhein) oder Lüttich's Stropp (B).</li><br />
<li>650 gr. frische Möhren mit Grün</li><br />
<li>250 gr. niederrhein. Zwiebeln</li><br />
<li>2 dicke Äppel von meiner Wiese aus'm Zaubergarten oder v.g. Markt om Carlsplatz</li></ul><br />
So, und nun können wir starten:<br />
Man(n) oder Frau nehme... von der Lammkeule das Fett und Sehnen etc. weg. Die Keule wird gut gesalzen und gepfeffert in einem Bräter oder Guss-Kasserolle mit dem Öl ringsum -STARKE HITZE- kurz aber kräftig angebraten. Mit Vietz und 150 ml. Lammfond abgelöscht, wird das Fleisch im vorgeheizten Herd (2. Schiene/Mitte) von 160 °C, ca. so 3 - 3 1/2 Std. gegart.<br />
Lasst dabei die Funktion "Umluft" aber weg! Lasst Euch Zeit und genießt zwischendurch jetzt ein Glas Saarwein, den v.g. SAARRIESLING 2003 von "VV".<br />
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Den fr. Ingwer von seiner seidenglänzenden Haut/Schale befreien =schälen und fein reiben (Keramikreibe ist empfohlen; von "Manufaktum"). Rosmarin fein wiegen (= hacken). Je die Hälfte von beiden Zutaten zu der weichen Butter geben und mit dem Mehl verkneten und abgedeckt kühl stellen.<br />
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Den restlichen Ingwer sowie übrigen Rosmarin mit dme Sirup verrühren. Die gewaschenen (bloß nitt schälen!!!) und saubergebürsteten Möhren mit gehacktem Möhren-Grün zum Lammkeulen-Braten -aber erst nach 2 Stunden (!) Bratzeit- hinzugeben. Nach weiteren 30-40 Min. dann die Zwiebeln rein in's heiße Vergnügen; die Keule dabei immer wieder mal mit Sirup ein-/abpinseln.<br />
Dann so ca. 10 Min. vor Bratzeit-Ende die geachtelten Äpfel zum Schluß hinzu.<br />
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Die gare Keule auf einer großen Platte, mit restlichem Möhren-Grün dekoriert, anrichten und im ausgeschalteten Ofen warmstellen/-halten.<br />
Den Bratfond in einem hohen Topf aufkochen, die "Mehlbutter" in kl. Stück'chen portionsweise hinzugeben und max. 2-3 Min. kräftig aufkochen; mit einem Glas (0,2 ltr.) 2003-er Saarriesling aufgepeppt, ergibt dies eine herrliche Soße.<br />
Und nach nur 30-40 "reiner" Arbeitszeit bleiben während der Garzeiten noch genügend Zeit, die Vorspeise zu fertigen, den Saarriesling als VV-Hochgenuß mit Freunden so einstimmend genießen.<br />
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Die 2. Flasche VV-Saarriesling 2003 gehört dann zur Lammkeule serviert.<br />
Als Beilage ein >Möhren-Sellerie-Püree< und Kartoffel-Gratinee von <u>blauen</u> (!) mehlig/festkochenden Kartoffeln "Alter Schwede" vom heute herrlich sonnigen Niederrhein.<br />
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Ein <u>Cidre</u> wär' ein frankophiler Tipp als Getränk zum Lamm; eine normannische Apfelwein-Spezialität, die ganz klar bestens dazu geht: z.Bsp. einen etwas cremigeren <u>CIDRE SUR SCHISTE</u>, aber für... 14-15 Euro ein etwa teueres Vergnügen als der enorm preiswürdige Saar-Riesling 2003!<br />
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Ich hoffe nur, unser "Tino Vino" war froh und fix genug, für uns beim Niewo genügend Leerstoff aus'm Keller zu holen.<br />
Lohnt sich; von mir <u>sehr</u> empfohlen!<br />
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Eure olle Weinnase,<br />
on the road again <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 27 Sep 2004 21:22:00 +0200</pubDate>
<dc:creator>Weinnase</dc:creator>
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